Kind und Hund

1. Kind und Hund, was kann da schon passieren?

2. Harmonie 

1. Kind und Hund, was kann da schon passieren?

Kurz gesagt: Alles! Das Lecken im Gesicht mitsamt Keimübertragung ist ist schon ein no-go, weil sich dadurch der Fuchsbandwurm übertragen kann. Einem Hund mit einer Lebenserwartung von 15 Jahren schadet er selten, aber Ihr Kind soll ja nicht schon mit zwanzig an einer Hirnhautentzündung sterben. Von Ärgernissen wie Würmern in Darm und Po soll gar nicht die Rede sein. In ihrer naiven Unreife sind Kind und Hund vereint. Es liegt also an Ihnen als Eltern/Besitzern für Harmonie und Sicherheit zu sorgen. Die Erziehung des Hundes ist dabei die einfachere Aufgabe, das sage ich Ihnen aus Erfahrung. Was zu beachten ist, wenn ein Kind /Hund neu ins Haus kommt erfahren Sie von mir. [Termine]


2. Harmonie zwischen Kind und Hund

Es gibt eine immer gültige Hunde-Regel: Wer zuerst da war, wird respektiert! Ich habe im Tierheim oft aggressivere Hunde ins Revier schwächerer oder friedfertigerer Hunde gesetzt, weil dann kein Streit zu erwarten war. Keiner der Alten oder Schwachen wurde je angegriffen. Ich behaupt, dass die meisten Kinder schwächer sind als die Hunde und wenn das Kind zuerst da war, wird der Hund sich dennoch meist gut vertragen - am Anfang jedenfalls. Sie können diese Situation erhalten indem Sie das Kind regelmäßig bevorzugen. Das klingt leicht, aber wie oft streicheln Sie ihren Hund, wenn er ankommt und wie oft Ihr Kind? 

 

Kommt das Kind neu hinzu, sagen wir als Baby, kommt der Hund scheinbar in eine unkomfortable Lage: Er bekam bislang alle Aufmerksamkeit. Nun bekommt sie das Kind. Keine Sorge! Es ist für Hunde selbstverständlich sich des Nachwuchs anzunehmen. Also geben sie ihm Gelegenheit dazu! Halten Sie den Hund nicht präventiv fern vom Kind fern. das würde seine Eifersucht wecken. Achten Sie nur darauf, dass er nicht am Mund herum leckt! Wackelt der Einjährige unsicher auf das Riesenkalb von Hund zu, machen Sie sich bitte nicht zu viele Sorgen! Ja, es wird hinfallen und weinen. Vielleicht schnappt der Hund sogar mal in Richtung des Kindes, z.B. wenn er zu oft die Rassel auf seine Schnauze bekommen hat. Aber es liegt dadurch keine Gefährdung des Kindes vor. Ihr Hund hilft auf seine zugegeben etwas hölzerne Art bei der Erziehung mit und zeigt dem Kind Grenzen auf. Ein erwachsender Hund weiß meist genau was er tun darf und was nicht. Hunde leben seit 20.000 Jahren mit unseren Kindern auf engstem Raum. Beide finden schon ihren Weg. Zeigen Sie Vertrauen. Wenn Sie nicht einschreiten, schiebt ihr Kind vermutlich wie meine auch spätestens mit zwei Jahren den Hund souverän aus dem Weg. Es erkennt das Gemüt von Hunden bald besser, als Sie und die einzige Sorge, die bleibt ist: Hoffentlich ertragen andere Hunde mein Kind ebenso gut wie unserer!

 

Was aber, wenn der Hund generell bei Kindern ausflippt? Das ist meist der Fall, wenn es kein Kind in der Familie gibt. Aber in seltenen Fällen bellt der Hund trotzdem Kinder an, zum Beispiel solche, die zu Besuch kommen. Dafür gibt es drei häufige Gründe: entweder der Hund ist unsicher, weil Kinder lebhafter und damit schwieriger einzuschätzen sind als Erwachsene. Dann hat er Angst vor den irren Zwergen. Oder er hat sich angewöhnt die Gouvernante zu spielen, die jedes undisziplinierte Verhalten maßregelt. Oder aber, die Kinder sind Jagdbeute. In allen Fällen empfehle ich ein gezieltes Coaching, denn es besteht akuter Handlungsbedarf! Es ist für mich relativ leicht den vorliegenden Grund zu ermitteln und klare Erziehungsmaßnahmen vorzuschlagen. In allen Fällen jedoch sind größere Erziehungsmaßnahmen nötig, bei der vor allem Sie und nicht das Kind in der Pflicht stehen.

 

Wieviel Coaching ist nötig?

Was kann passieren? Beratung für den Fall, dass ein Kind/Hund eingeführt werden soll:
1-2 Stunden

Harmonie: Beratung für den Fall, dass der Hund allgemein ein Problem mit Kindern hat:

5-10 Stunden